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Taita Junusova und Sainap Gaschajewa

Besonders beeindruckend war im Jahr 2007 unsere Veranstaltung am 9. Februar zum Thema

“Wohin geht Russland ? Zur Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten unter besonderer Berücksichtigung der Lage in Tschetschenien”

mit Taita Junusova und Peter Frank

Peter Frank, Deutsche Sektion von ai, Berlin, berichtete über die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten sowie über die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit im heutigen Russland.

Nach seiner Einschätzung gilt Russland heute für Journalisten als einer der gefährlichsten Arbeitsplätze weltweit.

Zweiter Gast war die tschetschenische Friedensaktivistin
Taita Junusova, seit einem Jahr Stipendiat in der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte. Eindringlich und unvergesslich berichtete sie über die bedrohliche Lebenssituation in Tschetschenien und ihre Arbeit:

seit 11 Jahren dokumentiert sie als Mitglied bzw. Vorsitzende der “Vereinigung der Frauen des Nordkaukasus” und “Echo des Krieges” in Wort und Bild die grausamsten Verbrechen, die sowohl von russischen Soldaten wie tschetschenischen Rebellengruppen an der Zivilbevölkerung begangen werden; das Material stellen sie dem Internationalen Strafgerichtshof in Strassburg zur Verfügung.

Ihre eigene Gefährdung bringt sie zur Sprache, als sie darstellt, dass sie fast jede Nacht einen neuen Schlafplatz suchen muss.

In Ergänzung zu dieser Veranstaltung zeigten wir am 18. Februar
im Bienchen den bei der Berlinale 2005 preisgekrönten Film “Coca – die Taube von Tschetschenien”.

In diesem Film wird das Engagement zweier tschetschenischer Frauen in Grosny gezeigt; es sind

Taita Junusova und Sainap Gaschajewa

Für ihren Einsatz bekam die Organisation “Echo des Krieges” auf dem Filmfestival Berlin den “Just Activist Filmpreis 2007” – entgegen genommen wurde er von diesen beiden Frauen.



Am 23. Februar berichtete die Sprecherin des Lübecker Bezirks,
Frauke Kässbohrer
, äußerst informativ und lebendig vor ca. 40 geladenen Gästen unter dem Titel

“Menschenrechte, Menschen und Landschaft in China”

über ihre Eindrücke von einer 5-wöchigen Reise durch das Land und spendete die eingenommenen Euro 300,- unserer Gruppe



Am 15. Mai beteiligten wir uns an einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum

Grundgesetz und seiner Gefährdung durch Terror, Krieg und Zerstörung;

Mitveranstalter waren „Arbeitsgruppe 27. Januar“, Kreisbibliothek und Friedenskreis..

Es wurde beschlossen, in Zukunft jedes Jahr im Mai eine Veranstaltung zum Tag des Grundgesetzes zu machen.



Besonderen Anklang fand auch unsere gemeinsam mit der Neustädter ai-Gruppe geplante Veranstaltung im September:

“Das Leben von Frauen im Iran 28 Jahre nach der Revolution.

Auch noch im September waren wir an einer sehr gut besuchten Veranstaltung des Friedenskreises zu Afghanistan beteiligt:
Dr. Reinhard Mutz, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg sprach zum Thema

“Gehen oder Bleiben? Die Bundeswehr am Hindukusch”



Miranda Krützfeldt, die seit der Gründung unserer Gruppe 1977 dabei ist, besuchte auf einer Reise die

“Mütter der Plaza de Mayo” in Buenos Aires

und sprach mit ihnen über ihr nunmehr (ebenfalls) 30-jähriges Engagement für die Aufklärung des Verschwindens ihrer Söhne und Töchter – insgesmt von 30.000 Menschen – während der Militärdiktatur.



 Besuch Miranda Krützfeldt

Auch noch im September waren wir an einer sehr gut besuchten Veranstaltung des Friedenskreises zu Afghanistan beteiligt:
Dr. Reinhard Mutz, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg sprach zum Thema

“Gehen oder Bleiben? Die Bundeswehr am Hindukusch”



Samstag 13. Juli

Konzert für Orgel und Flöte in der Kirche Giekau

am Selenter See mit Christina Matthei-Theede und Giselle Behrens-Erdmann.



Freitag 24. August

Konzert Plöner Comedian Harmonists

im Rittersaal des Eutiner Schlosses



Ausstellungen auf Schloss Eutin

Konzert für zwei Flöten im Gut Grünhaus

Freitag 7. September

Konzert für zwei Flöten im Gut Grünhaus

bei Kirchnüchel; es spielten Ulrike Witt und Emiko Matsuda, Berlin. Der Maler und Dichter Jens Mardersteig trug aus seiner Posie vor.



Neben den informativen Veranstaltungen gelang es uns, sehr gute Künstler für Lesungen und Konzerte zu gewinnen; in jedem Fall stellten die Künstler die Einnahmen amnesty als Spende zur Verfügung.



Samstag, 12. Mai

Klarinettenkonzert “Mozart und Moderne” im
Rittersaal des Eutiner Schlosses durch Meisterschüler der Musik-Hochschule Lübeck unter Moderation von Prof. Wehle



Sonntag 2. Dezember

Weihnachtlicher deutsch – dänischer Gesang der Gruppe Lene Krämer in der Feldsteinkirche zu Kirchnüchel

Und ebenfalls im Dezember gelang es dem Verleger Vito v. Eichborn,
ein “Mords-Erlebnis” als Benefiz für unsere Gruppe zu organisieren:

die drei Bestseller – Autorinnen

Doris Gercke, Carmen Korn und Petra Oelker

lasen in der Kreisbibliothek für amnesty aus ihren Werken!



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