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Rückblick



Freitag, 13. November 2014 um 19.30 Uhr
Kreisbibliothek Eutin – Schlossplatz 2

Mädelsache – Frauen in der Neonazi-Szene

Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft

Thema Rechtsradikalismus: Lesung/Vortrag/Film

Gast: Andrea Röpke
Politologin und freie Journalistin,
Spezialgebiet:Nationalsozialismus und Rechtsextremismus,
Veröffentlichung ihrer aufwändigen Insider-Recherchen im Neonazi-Milieu in Fernsehmagazinen wie Monitor, Panorama und Spiegel- TV, in der taz und bei Süddeutsche- Online, sowie in Fachportalen wie Blick nach rechts,
zahlreiche Auszeichnungen, darunter »Das unerschrockene Wort« (2009) und »Journalistin des Jahres«.
Sie gilt als eine der besten Kennerinnen der rechten Szene in Deutschland.
DVD- Trailer “Braune Kameradin – Frauen in der Neonazi-Szene-13min.

Mädelsache

Andrea Röpke wird über die Rolle der Frauen berichten, die zunehmend selbstbewusster in der Männer dominierten Neonazi-Bewegung auftreten: Sie kandidieren für die NPD, organisieren Demonstrationen und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Vor allem aber sind sie bestrebt, rechtsradikale Politik unter dem Deckmantel von sozialen Themen wie Naturheilkunde, Ökologie, Kindergeld und Hartz IV auf kommunaler Ebene durchzusetzen. Gestützt auf Insiderinformationen gibt die Autorin einen Einblick in das Innenleben dieser Szene. Sie schildert, wo völkische »Sippen« bereits Vereine, Elternräte oder Nachbarschaften prägen, fragt, warum Politik und Verfassungsschutzbehörden diesem gefährlichen Treiben tatenlos zuschauen, und zeigt Strategien gegen die rechtsradikale Unterwanderung der Gesellschaft auf.

Veranstalter: Kreisbibliothek Eutin, Amnesty-International Eutin/Plön, Friedenskreis Eutin und AG der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Plön

Eintritt frei – Spenden wie immer erwünscht



Donnerstag, 30. Oktober 2014 um 19.00 Uhr
Binchen-Filmkunsttheater Eutin
Albert-Mahlstedt-Straße 2

Lampedusa - Szenische Lesung mit Musik

Eine gemeinsame Veranstaltung von

Vor der italienischen, zwischen Sizilien und Afrika gelegenen Insel Lampedusa versinkt am 3. Oktober 2013 ein mit 545 Flüchtlingen völlig überladener Kutter. 366 von ihnen ertrinken: Menschen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien, die vor Krieg und Armut flohen, voller Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa.
Antonio Umberto Riccò hat aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material einen erschütternden Text entwickelt, der unterschiedliche Perspektiven auf die Katastrophe eröffnet und insbesondere die Einwohner von Lampedusa eindringlich zu Wort kommen lässt. Der italienische Text wurde von Francesca De Iuliis, Hartwig Heine und Marcella Heine ins Deutsche übersetzt.
Der italienische Musiker Francesco Impastato hat eigens für dieses Projekt sechs Lieder komponiert.
Kurz nach der Tragödie vor Lampedusa wurde im Oktober 2013 in Hannover die Projektgruppe “Unser Herz schlägt auf Lampedusa” gegründet. Sie besteht aus einer Gruppe italienischer und deutscher Bürger, die jenseits von tagesaktueller Berichterstattung auf die dramatischen Umstände der heutigen Migrationswelle aus Afrika aufmerksam machen.
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Freitag, 19. September 2014 um 19.00 Uhr
Jagdschloss am Ukleisee, Sielbeck bei Eutin

Benefiz-Konzert
“Mozart – ein Konzert Theater Abend”

Musik – Briefe – Theaterszenen
mit dem Streichquartett
4 to 1 aus Hamburg

Mozarts Musik lässt- auf einzigartige Weise- Freude und Schmerz miteinander verschmelzen. Mozarts Briefe sind ein beeindruckendes Zeugnis seiner alltäglichen Lebensumstände: Witzig, derb, ehrlich, stets sprühend vor Leben gewähren sie Einblick in Menschliches und Allzu-Menschliches hinter der Fassade des genialen Komponisten.
Erleben Sie in Klang und Wort und Szenen die herrliche Vielseitigkeit und Widersprüchlichkeit eines der begnadetsten Künstler der Welt.
Das Streichquartett „4 to 1 aus Hamburg“ interpretiert unter Anderem
Divertimento in D- Dur
Kleine Nachtmusik
Streichquartett in G-Dur
Die Schauspielerin Sarah Kattih aus Hamburg erzählt als Constanze Mozart sein Leben, sein Lieben und Leiden.
Es werden auch Mozarts Briefe zu Worte kommen und Theaterszenen aus Peter Shaffers Theaterstück „Amadeus“

Ensemble 4 to 1 aus Hamburg

Mitwirkende:
Matthias Brommann, Violine
Katharina Kowalski, Violine
Daniela Frank Muntean, Viola
Albert Vila, Cello
Sarah Kattih, Schauspielerin

Eintrittspreis 15 Euro



Freitag, 15. August 2014 um 19.00 Uhr
Jagdschloss am Ukleisee, Sielbeck bei Eutin

Benefiz-Konzert “Blüten – auf Flügeln des Gesangs”

Werke der Komponisten
Alessandro Scarlatti, Franz Schubert, Friedrich Kuhlau,
Felix Mendelssohn Bartholdy, Mechtild Angern u.a.

Ausführende:
Mechtild Angern, Gesang
Wiebke Evyapan, Flöte
Zeki Evyapan, Klavier

Eintrittspreis 15 Euro (zuzüglich 10% VVG) Kinder 50% Ermäßigung



Freitag, 13. Juni 2014 um 19.00 Uhr
Jagdschloss am Ukleisee, Sielbeck bei Eutin

Benefiz-Konzert “Der Hamburger Bach”
Carl Philipp Emanuel Bach zum 300. Geburtstag

Musik für Flöte und Cembalo
von Carl Philipp Emanuel Bach,
Georg Philipp Telemann, Johann Adolf Hasse u.a.

Imme-Jeanne Klett, Flöte - Anke Dennert, Cembalo

Ausführende:
Mitglieder des Ensemble Obligat Hamburg:
Imme-Jeanne Klett, Flöte
Anke Dennert, Cembalo

Eintrittspreis 15 Euro



Donnerstag, 13. März 2014 bis Donnerstag, 15.Mai 2014
Kultur Cafe Klausberger, Markt 16 in Eutin

Wände des Widerstands

Eine Ausstellung über StreetArt und Menschenrechte in Ägypten


Einführung am 13.März um 19.30 Uhr:
Michael Paul (Amnesty International Eutin/Plön).

Am 25. Januar 2011 begannen in Ägypten Massendemonstrationen gegen Präsident Hosni Mubarak. Polizei und regierungstreue Schlägertrupps gingen mit massiver Gewalt gegen die überwiegend friedlichen Proteste vor. Doch schon 18 Tage später trat Mubarak zurück. Mehr als 840 Menschen waren während des Aufstands ums Leben gekommen. Der Beginn der Proteste gab den Ereignissen ihren Namen: Die „Revolution des 25. Januar“.

Auf Mubarak folgte eine 17-monatige Militärherrschaft: Der Oberste Militärrat unter Leitung von Mohamed Hussein Tantawi übernahm die Macht. Obwohl er versprach, die Menschenrechte zu achten, wurden Protestierende weiterhin verprügelt oder erschossen. Tausende wurden von Militärgerichten in unfairen Schnellverfahren zu langen Haftstrafen verurteilt. Doch die Ägypter ließen sich ihre erkämpfte Freiheit nicht mehr nehmen. Sie forderten weiter ihre Rechte ein – und zwar nicht nur mit Sprechchören, Bannern oder in den sozialen Netzwerken des Internets. Aktivisten und Künstler griffen auch zu einem Medium, das jeder sieht und versteht: Graffiti. Die Mauern der ägyptischen Städte wurden zu Wänden des Widerstands.

„ Mit Farbe und Pinsel gegen Tränengasgranaten“ steht an einer Wand in Kairo. Der Satz könnte eine Art Leitmotiv der jungen ägyptischen Graffiti-Aktivisten sein. Mit der Sprühdose kritisieren sie die Polizeigewalt, fordern die Freilassung Gefangener, erheben die bei Protesten Getöteten zu Märtyrern und bekannte Aktivisten zu Helden. Sie fordern gleiche Rechte für Frauen und ein Ende der Militärgerichtsverfahren gegen Zivilisten. Sie kommentieren Wahlkämpfe und das aktuelle politische Geschehen.

Ägypten - Wände des Widerstands

Wir nutzen Graffitis als eine Art ‚Ersatzmedium“, da die eigentlichen Medien kontrolliert werden und nicht alles sagen können“, sagt Ammaar Mustapha Ali, Street-Artist und Assistent an der Kunsthochschule in Kairo. „Deshalb sagen wir es so, dass es die Menschen reizt, darauf zu reagieren und die Wahrheit zu erfahren.“ Dafür greifen sie zu den unterschiedlichsten Stilmitteln: Kunstvolle Wandgemälde sind umgeben von schnell gesprühten Sprüchen, schlichte, per Schablone gesprühte Stencils“ stehen neben Malereien mit altägyptischen Motiven.


Infos: Amnesty International Eutin/Plön 04523 200625



Benefiz-Konzert in Malente

Samstag, 8. März 19:30 Uhr
Kreisbibliothek Eutin – Schlossplatz 2

Meine Geschichten sind zum Genießen da …

Ein Abend über Alice Munro (Nobelpreis für Literatur 2013)
mit Karen Nölle und Eva Krautwig


Alice Munro

Die kanadische Schriftstellerin Alice Munro war jahrzehntelang bei uns ein Geheimtipp. Von ihr erschienen zahlreiche Bände mit Kurzgeschichten, die von der Kritik stets aufs Neue gelobt und mit Preisen geehrt wurden.
Jedoch erst seitdem sie 2013 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, finden ihre Erzählungen auch hier die verdiente Resonanz beim Lesepublikum. In ihren Erzählungen stehen häufig Frauen im Mittelpunkt, deren Gefühlen sie nachspürt, sie hinterfragt und subtil schildert. Immer wieder thematisiert sie die wechselnden Schattierungen der Liebe sowie die mannigfachen Aufbrüche ihrer Protagonistinnen aus gewohnten Lebenssituationen. Ihre dichten Texte voll überraschender Wendungen machen aus Alltagsleben Weltliteratur – und in 35 Seiten packt sie so viel wie andere in ganze Romane!
Karen Nölle, Übersetzerin und Herausgeberin der edition fünf gibt Einblick in das Werk der Meisterin der zeitgenössischen Kurzgeschichte, die Kieler Schauspielerin Eva Krautwig liest aus ihren Geschichten.

Eine Veranstaltung der Kreisbibliothek Eutin zum Internationalen
Frauentag 2014
mit Unterstützung von: Sozialdienst katholischer Frauen Eutin, Notruf Ostholstein, Gleichstellungsstelle des Kreises Ostholstein, Frauenhaus Ostholstein, Deutscher Frauenring Ortsring Eutin, Amnesty International Gruppe Eutin/Plön



Veranstaltungen zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialimus 27. Januar 2014

Mo. 27.01.2014
11.30 Uhr Besuch des Ehrenfriedhofs Cap Arcona Scharbeutz -Haffkrug
(an der A7 Autobahnabfahrt Nr 15 Haffkrug / Eutin)
Hier wurden 1128 der mehr als 8000 Toten bestattet, die bei der irrtümlichen Bombardierung mehrerer Häftlingsschiffe in der Lübecker Bucht durch die englische Luftwaffe am 03.05.1945 ums Leben gekommen waren.
13 Uhr Besuch der Ausstellung zu diesen Ereignissen im Museum Cap Arcona im Kremper Tor in Neustadt; Führung: Wilhelm Lange

Di. 28. 01. bis Mi. 12. 02.2014 Kreisbibliothek

Zu den Öffnungszeiten der Kreisbibliothek:
Montag geschlossen
Dienstag 09:30 – 18:00 Uhr
Mittwoch 09:30 – 13:00 Uhr
Donnerstag 09:30 – 19:00 Uhr
Freitag 09:30 – 18:00 Uhr
Samstag 09:30 – 13:00 Uhr

Ausstellung „Sie sind kriminell und arbeitsscheu“ –
zur Geschichte der Sinti und Roma in Lübeck im 20. Jahrhundert.
Dokumente der gleichnamigen Ausstellung im Lübecker Haus der Kulturen aus dem Jahre 2001.
Führungen auch für Schulklassen nach Vereinbarung.

Büchertisch im Lesesaal mit Materialien zum Gedenktag an die Opfer des
Nationalsozialismus. Darunter Dokumente zur Gedenkstunde am 27.01.2011 im deutschen Bundestag, in der Zoni Weisz an die Ermordung der Sinti und Roma erinnerte. Sowie Beiträge zur Einweihung des den Sinti und Roma gewidmeten Mahnmals in Berlin vom 24.10.2012 und zur Deportationsgeschichte in Hamburg und Lübeck.

Di. 28.01.2014
19.30 Uhr Kreisbibliothek. Eröffnung der Ausstellung „Sie sind kriminell und arbeitsscheu“ mit Mathäus Weiß, dem Vorsitzenden des Landesverbandes der Sinti und Roma in Schleswig-Holstein

Fr. 31.01.2014
19.30 Uhr Kreisbibliothek
„Vergessene Opfer“? – Der nationalsozialistische Völkermord an Sinti und Roma.
Vortrag von Dr. Yvonne Robel , Kulturwissenschaftlerin, Universität Bremen, Mitherausgeberin des Sammelbandes „Antiziganistische Zustände. Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments“ (Unrast 2009).

Sa. 01.02.2014
20 Uhr Kommunales Kino (Binchen) Eutin, Albert-Mahlstedt-Straße 2:
Dokumentarfilm von Christian Bock
„Chronik eines vergessenen Volkes: Aus dem Leben der Zigeuner in Osteuropa“.

Veranstalter: Arbeitskreis 27. Januar, Kreisbibliothek, Amnesty International und Forum Justizgeschichte.

Finanziell unterstützt durch die Stadt Eutin und den Kreis Ostholstein

Eintritt frei – Spenden wie immer erwünscht

i.A. Kaethe Birkenfeldt Klaus Wächtler



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