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Kumi Naidoo ab August 2018 neuer internationaler Generalsekretär von Amnesty International

Kumi Naidoo (* 1965 in Durban, Südafrika) ist ein südafrikanischer Umwelt- und Menschenrechtsaktivist. Er promovierte in Politikwissenschaften am Magdalen College in Oxford und verfügt über einen BA in Rechts- und Politikwissenschaften von der University of Durban-Westville.

Seinen Kampf gegen das Apartheid-Regime begann er mit 14 Jahren, was 1986 zu seiner Verhaftung führte, und ihn 1989 ins Exil zwang. Im Exil studierte er in Oxford und kehrte erst nach dem Ende der Apartheid im Jahre 1990 zurück nach Südafrika. Der Tag, an dem Nelson Mandela aus der Haft entlassen wurde, sei einer seiner glücklichsten im Leben gewesen, sagt er. Schnell feierte Naidoo Erfolge als Aktivist im globalen Kampf gegen Armut, und in diversen internationalen Organisationen (Civicus, Global Campaign for Climate Action (GCCA), Clinton Global Initiative, World Economic Forum, UNIFEM) sowie als Berater von Ex-Uno-Generalsekretär Kofi Annan.
Er gehörte 2005 zu den Gründern von GCAP (Global Call to Action Against Poverty).
Von November 2009 bis Dezember 2015 war er Chefaktivist von Greenpeace International.
2017 war er in seiner Heimat Südafrika im Vorstand dreier neugegründeter Organisationen: Africans Rising for Justice, Peace and Dignity; Campaign for a Just Energy Future und Global Climate Finance Campaign.

Im Februar 2015 wurde im Rahmen der spy cable leaks bekannt, dass der südafrikanische Geheimdienst Naidoo seit spätestens 2010 beobachtet.

Der aktuelle Generalsekretär Salil Shetty bleibt noch bis Juli 2018 im Amt. Kumi Naidoo steht ab Beginn seiner Amtszeit im August 2018 für Medieninterviews zur Verfügung.



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